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Wissenswertes über Berlin

Geografische Bedingungen
Geschichte und Bezirke
Friedrichswerder
Dorotheenstadt / Neustadt
Friedrichstadt / Friedrichstrasse
Königliche Haupt- und Residenzstadt
Stadterweiterung von 1861
Luisenstadt
Diplomatenviertel / Regierungsviertel
Hansaviertel
Märkisches Viertel
Falkenhagener Feld
Gropiusstadt
Marzahn
Hohenschönhausen
Hellersdorf
Sehenswürdigkeiten
Schlossbrücke
Lustgarten / Museumsinse
Dom / Berliner Dom
Zeughaus
Akzisemauer
Tiergarten
Hackescher Markt
Lindenforum / Unter den Linden
Gendarmenmarkt
Rondell (Belle-Alliance / Mehringplatz)
Leipziger Platz / Potsdamer Platz
Brandenburger Tor / Pariser Platz
Alexanderplatz
Berliner Rathaus / Rotes Rathaus
Zoologischer Garten
Kurfürstendamm / Ku’damm
Reichstagsgebäude
Tierpark Friedrichsfelde
Berliner Mauer





Geografische Bedingungen


Die Urlandschaft war sehr sumpfig und mit der Spree durchzogen. Selbst
heute noch zählt Berlin 62 Seen und über 100 kleinere Teiche und Pfuhle.
An einer Stelle, wo der Fluss leicht zu überqueren war, entwickelten sich
auf dem halben Weg zwischen Köpenick und Spandau seit Ende des 12. Jh.
Die Brücken- und Handelsstädte Berlin und Cölln. Klimatisch liegt Berlin im
Grenzbereich zwischen ozeanischem und kontinentalgeprägtem Klima, kühl
gemäßigtes Übergangsklima.
Berlin’s Lage im Herzen Europas im Schnittpunkt bedeutender Handelsstrassen
hat die Entwicklung zur Kauffmanns- und Marktsiedlung begünstigt. Der ständige
Einwohnerzuwachs ist auch darauf zu begründen, dass Berlin / Cölln zur Haupt-
und Residenzstadt erhoben wurde. Die Zuwanderer siedelten sich in Vorstädten
an, die später im Rahmen der Stadterweiterungen eingemeindet wurden.


Geschichte und Bezirke

Stadterweiterungen bis Mitte des 19. Jh.

Die um 1230 gegründete Stadt erfuhr ihre erste Ausdehnung in der zweiten
Hälfte des 13. Jh. Um die Nikolaikirche / das Nikolaiviertel auf der Berliner
Spreeseite. Anfang des 14. Jh. Kam es zum Zusammenschluss zur Doppelstadt
Berlin / Cölln. Im letzten Drittel des 15. Jh. entwicklte sich die Doppelstadt zur
königlichen Haupt- und Residenzstadt, welche Ende des 17. Jh. erste
Erweiterungen, um diverse Vorstädte u.ä., zu verzeichnen hatte.


Friedrichswerder

Friedrichswerden betrifft die erste bedeutende Stadterweiterung des 17. Jh.
Das Gebiet liegt zwischen dem linken Spreearm und der Festungsanlage,
„Unter den Linden“ und „Neucölln am Wasser“, dem heutigen Märkischen Ufer.
1662 bekam es de facto das Stadtrecht und wurde 1669 zur Stadt
Friedrichswerder erhoben und 1732 nach Westen vergrößert. Zusammen
mit (Alt-)Berlin, (Alt-)Cölln, der Dorotheenstadt und der Friedrichsstadt
bildete Friedrichswerder nach königlichem Erlass die königliche Haupt-
und Residenzstadt Berlin. Seit 1920 gehört das Gebiet Friedrichswerder
zum Bezirk Mitte.


Dorotheenstadt / Neustadt

Die Dorotheenstadt wurde 1674 nördlich von Friedrichswerder außerhalb
der Festungsanlage zwischen der 1647 angelegten Allee „Unter den Linden“,
der Spree und der Friedrichstrasse planmäßig angelegt. Das Gelände vor
dem neustädtischen Tor zwischen Spree und Linden gehört zum
Tiergartenvorwerk, welches der Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620 - 1688)
seiner zweiten Gemahlin Kurfürstin Dorothea schenkte. Es wurde nach
ihr benannt. 1674 bekam sie ähnliche Stadtrechte wie Friedrichswerder.
Die Lindenallee trennt sie von der Friedrichstadt. 1734 wurde die
Dorotheenstadt nach Westen vergrößert und dabei der barocke Torplatz
Quarré (seit 1814 Pariser Platz) bebaut.


Friedrichstadt / Friedrichstrasse

Friedrichstadt wurde 1688 außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern,
südlich der Dorotheenstadt auf der sog. Cöllnischen Feldmark, vor dem
Leipziger und dem Neuen Tor, beginnend auf dem Kurfürstlichen Vorwerk
zwischen der Kronen- und Jägerstr. als dritte Neustadt und fünftes
unabhängiges Gemeinwesen in strenger Planmäßigkeit und Geometrie,
angelegt. Nach 1713 wurde sie beträchtlich erweitert.
Das Gründungsjahr lautet auf 1691, obwohl erst 1706 die Namensgebung
erfolgte. Die Friedrichstrasse entwickelte sich von der einfachen Querstrasse
zur Hauptachse der Friedrichstadt. Sie ist 3,3 km lang und nach König
Friedrich I benannt. Im Rahmen der Erweiterungen kam es zu Umgestaltungen
bedeutender Plätze in der ersten Hälfte des 18 Jh. Im Inneren der Friedrichstadt
betraf es den Wilhelmplatz sowie am Stadtrand das Quarré hinter dem
Brandenburger Tor, das Octogon hinter dem Potsdamer Tor
(später Leipziger Platz) und das Rondell hinter dem Halleschem Tor.
1709 wurde Friedrichstadt Bestandteil der königlichen Haupt- und Residenzstadt.
Ab 1920 gehört dieser Bereich zu den Bezirken Mitte und Kreuzberg.


Königliche Haupt- und Residenzstadt

Zu Beginn des 18. Jh. bestanden noch die fünf selbständigen städtischen
Gemeinwesen, die 1701 zu königlichen Residenzen erhoben wurden und
1710 zur königlichen Haupt- und Residenz Stadt Berlin vereinigt wurden.
Das Georgentor wurde in das Königstor und die Georgen(vor)stadt in die
Königs(vor)stadt umbenannt.
Im 18. Jh. entwickelten sich die Vorstädte zu einem der drei heterogenen
Teile der Stadt, neben dem mittelalterlich geprägten Stadtkern Berlin / Cölln,
den neuen barocken Stadterweiterungen; westlich davon ist ein „Ring ärmlicher,
locker bebauter Vorstädte im Norden, Osten und Süden entstanden.


Stadterweiterung von 1861

Am 01.01.1861 kam es zur größten territorialen Erweiterung Berlins. Die
Erweiterung durch die Eingemeindung zahlreicher Nachbarkreise beidseitig
der Spree vergrößerte das Stadtgebiet um 70%.
Am linken Spreeufer kamen folgende Grundstücke hinzu: Alt-Schöneberg
bis einschl. Botanischer Garten, Tempelhof, Kreuzberg, teilweise
Charlottenburg und Teile des Tiergartens und der Hasenheide. Am rechten
Spreeufer kamen Alt- und Neu-Moabit, Wedding, und teilweise Luisenbad,
Tegeler Forst und die Pulvermühlen dazu.
Nun umfäßt Berlin 16 Stadtteile, 8 rechts und 8 links der Spree.
Bis zum Beginn des I. Weltkrieges wächst Berlin weiter, über seine Grenzen
hinaus. 1920 wurde mit dem Groß-Berlin-Gesetz die heute geltende
Stadtgebietsfläche festgelegt.


Luisenstadt

1802 wurde verfügt, dass die Cöllnische oder der Köpenicker Vorstadt der
Name „Luisenstadt“ nach Königin Luise beizulegen ist. Luisenstadt wurde
zum sechsten Teil der Königlichen Residenz.
1840 wurde Luisenstadt südöstlich erweitert und 1920 auf die Bezirke
Mitte und Kreuzberg aufgeteilt.


Diplomatenviertel / Regierungsviertel

Das Diplomatenviertel wird allgemein als Tiergartenviertel bezeichnet.
Es ist ein Villengebiet am südlichen Rand des Großen Tiergartens.
Vor dem II Weltkrieg hatten viele ausländische Vertretungen ihren Sitz
in diesem Viertel.
1871 entstand hier ein Regierungsviertel. 1938 hatten 18 Staaten ihre
Botschaften im Diplomatenviertel. Nach der Wiedervereinigung entstanden
ein neues Regierungsviertel am Nordrand und das neue Botschaftsviertel
am Südrand des Tiergartens, womit die Bedeutung des Diplomatenviertels
noch gesteigert wurde.


Hansaviertel

An nordwestlichen Rand des Tiergartens hinter dem Schloss Bellevue, im
sog. großen Spreebogen, wurde der Boden befestigt. Und zwischen 1877
und 1879 wurden hier Wohnungen für Besserverdienende errichtet.


Märkisches Viertel


Das Märkische Viertel gehört zu den vier Großsiedlungen die nach dem
II Weltkrieg entstanden sind. Bis 1999 war es ein Ortsteil von Wittenau
und dann von Reinickendorf.


Falkenhagener Feld

Das Falkenhagener Feld gehört zu den vier Großsiedlungen die nach dem
II Weltkrieg entstanden sind, es war sogar die erste (1960). Das
Falkenhagener Feld befindet sich im westen des Bezirks Spandau.


Gropiusstadt

Die Gropiusstadt gehört zu den vier Großsiedlungen die nach dem II
Weltkrieg entstanden sind und befindet sich im Südosten Berlins. Es
entstand (ab 1962) zwischen den märkischen Dörfern Buckow und Rudow.
Mit dem Ortsteil Britz schaffte es den Anschluss an das alte Neukölln.


Marzahn

Marzahn wurde 1979 als erste der drei Ostberliner Bezirksneugründungen
nach 1945 gegründet.


Hohenschönhausen


Hohenschönhausen wurde 1985 als zweite der drei Ostberliner
Bezirksneugründungen nach 1945 gegründet.


Hellersdorf

Hellersdorf wurde 1986 als letzte der drei Ostberliner
Bezirksneugründungen nach 1945 gegründet.


Sehenswürdigkeiten


Berliner Stadtschloss / Schloss

Das ehemalige königliche Schloss im Zentrum Berlin’s war für fünf
Jahrhunderte die Residenz der Hohenzollern. Es umfasste 1210 Räume
und war 192 m lang, 116 m breit und 25 m hoch.
Es wurde im II. Weltkrieg teilweise stark zerstört und später vom
SED - Regime beseitigt.


Schlossbrücke

Die steinerne Schlossbrücke mit 49 m Länge und 32,5 m Breite wurde
im März 1824 fertiggestellt. Sie ist mit Figuren („Schlosspuppen“) geschmückt
und verbindet den ehemaligen Schlossbereich mit der Straße „Unter den Linden“.
Sie wurde im II. Weltkrieg stark beschädigt. Später wurde sie wieder hergestellt
und 1951 in „Marx-Engels-Brücke“ umbenannt. 1991 bekam sie ihren alten
Namen zurück.


Lustgarten / Museumsinse

Der Garten war wahrscheinlich von Anfang an Bestandteil des Schlosses.
Er wurde mehrmals umgestaltet und im Umfang verändert. 1657 entwickelte
sich der Lustgarten zum ersten Botanischen Garten.


Dom / Berliner Dom

Der heute evangelische Dom (Baubeginn: 1894) steht auf der Spreeinsel
an der östlichen Seite des Lustgartens / der Museumsinsel.
Der erste Dom an dieser Stelle wurde bereits um 1345 errichtet und 1747
wegen Verfalls abgerissen. An selber Stelle entstand der nächste. Der zweite
Dom wurde schon 1750 eingeweiht. 1845 begann das dritte Vorhaben für einen
Dombau, nördlich des heutigen Doms. Dieses Vorhaben wurde jedoch 1848
wegen der Revolutionsereignisse wieder abgebrochen. 1893 wurde der alte
Dom abgerissen und 1894 der Grundstein für den vierten Dom gelegt.
Dieser wurde im II. Weltkrieg stark beschädigt und nur notdürftig mit einem
Notdach nach 1951 abgedeckt. 1975 begann die Wiederherstellung und 1993
wurde er wieder eingeweiht.


Zeughaus

Das streng klassizistisch gestaltete Zeughaus entstand 1695 - 1706 „Unter den
Linden“ und hatte somit seinen Standort auf dem Friedrichswerder. Es diente
bis 1875 als Waffenarsenal und Kriegsmagazin. 1877 - 1880 wurde es zur
Ruhmeshalle mit einem Waffenmuseum umgestaltet.
1944/45 wurde es schwer zerstört und 1949 - 1965 wieder rekonstruiert.
Heute sitzt hier das Deutsche Historische Museum.


Akzisemauer

Diese mittelalterliche Stadtmauer und Festungsanlage ist nicht auf militärischen
Schutz ausgerichtet. Sie wird auch Zollmauer genannt und diente
Überwachungszwecken.
Ursprünglich war die Mauer mit 14 Stadttoren versehen. Dies waren bspw.
das Brandenburger Tor, das Hallesche Tor, das Kottbusser Tor, das
Schlesische Tor, das Frankfurter Tor, das Oranienburger Tor und das
Prenzlauer Tor. In der ersten Hälfte des 19. Jh. kamen noch weitere
Tore dazu, 1832 das Neue Tor, 1839/40 das Anhalter Tor, 1842 das
Köpenicker Tor und 1850 das Wassertor.


Tiergarten

Der 186 ha große Tiergarten ist seit über 400 Jahren eines der wichtigsten
Erholungsgebiete Berlins. Seit 1991 ist er denkmalgeschützt.
Ursprünglich war der Rest eines großen Waldareals (westlich von Berlin /
Cölln und südlich der Spree) ein kurfürstliches Jagdrevier und wurde später
zum barocken Lustgarten und zum bürgerlichen Landschaftspark. Es folgten
enorme Erweiterungen nach Westen. Nun wurde der Tiergarten auch wirtschaftlich
genutzt. 1611 wurde der Bereich eingezäunt. 1647 wurde der Reitweg vom
Schloss zum Tiergarten befestigt und mit Linden und Nussbäume als Baumallee
gestaltet. 1655 wurde der Tiergarten nochmals beträchtlich erweitert, bis über
die Spree hinaus. Der neue Bereich wurde nun Hinterer Tiergarten genannt.
Der Alte (Vorderer Großer) Tiergarten wandelte sich zum Flanierrevier.
1833 bis 1838 wurde das Parkgelände nach englischem Vorbild,
wohlgeordnetes Wegenetz, Rasenflächen und Wasserläufen, gestaltet.
Aus dem Großen Tiergarten wurde 1844 der Zoologische Garten.


Hackescher Markt

Am historischen Markt kaufte Geschäftsleute um die Jahrhundertwende Objekte
und legten diese teilweise zusammen. Sie ließen die alten niederreißen und
erbauten neue Anlagen mit Innenhöfe – Hackesche Höfe.
Diese Gegend ist ein Musterbeispiel der sog. innerstädtischen Berliner Mischung
zum Prototyp einer unverwechselbaren Stadtkultur und der magischen
Anziehungskraft des berühmten Altberliner Flairs.


Lindenforum / Unter den Linden


„Unter den Linden“ ist eine 1390 m lange und 60 m breite Strasse zwischen
der Schlossbrücke und dem Brandenburger Tor. 1573 war sie nur ein
Kurfürstlicher Reit- und Jagdweg, der dann 1647 befestigt und mit 1000
Linden und Nussbäume in sechs Reihen (1820 auf vier reduziert) gesäumt
wurde. Ab 1740 begann der Ausbau zur Königlichen Pracht- und
Repräsentationsstraße, durch das Errichten von Prachtbauten:
1741 - 1743 wurde das Königliche Opernhaus, heute die Deutsche Staatsoper,
erbaut. 1773 - 1778 folgte an der Südostecke des heutigen Bebelplatzes die
Hedwigskirche. An der Nordseite der Linden wurde 1810 das Palais Prinz
Heinrich errichtet. Später wurde es zur Berliner Universität und heute ist
es die Humboldt Universität. 1775 - 1780 wurde an der Westseite des
heutigen Bebelplatzes die Königliche (oder Alte) Bibliothek („Komode“) erbaut.


Gendarmenmarkt


Der im Bezirk Mitte befindliche Markt wurde innerhalb von nur rund 130
Jahren (1690 - 1820) realisiert. Er stellt den Hauptplatz der Friedrichstadt dar.
Dieser Markt besteht aus drei Karrees im regelmäßigen Raster. Das kleinere
mittlere Karree hieß vorerst Lindenmarkt, später Friedrichstädtischer oder
Mittelmarkt und vorübergehend auch Neuer Markt und Stallmarkt. Zwischen
1799 und 1950 hieß er das erste Mal Gendarmenmarkt. Dann von 1950 bis
1991 Platz der Akademie und heute wieder Gendarmenmarkt
Auf dem nördlichen Karree wurde 1701 - 1705 die französische
Friedrichsstadtkirche errichtet. Auf dem südlichen Karree entstand 1701 -
1708 die neu (deutsche) Kirche.
In den 30er Jahre des 18. Jh. wurden beide Kirchen durch den Soldatenkönig
von Pferdeställen eingeschlossen. Daher kommt der Name Gendarmenmarkt
(volkstümlich: Gensd’armen Markt). In den 70er Jahren des 18. Jh. erfolgte
eine Neugestaltung. 1774 wurde das Französische Komödienhaus erbaut.
Ab 1786 hat dort das Nationaltheater seinen Sitz. 1780 begann der Bau des
Deutschen und des Französischen Doms.


Rondell (Belle-Alliance / Mehringplatz)

Das Rondell liegt im Bezirk Kreuzberg und ist ein 1,5 ha großer Rundplatz am
Halleschen Tor. Vom Rondell erstrecken sich radial drei Straßenachsen nach
Norden. In der Mitte die Friedrichstrasse, im Nordosten die Lindenstrasse und
im Nordwesten die Wilhelmstrasse.
1815 wird das Rondell in den Belle-Alliance-Platz umbenannt. Die 19 m hohe
Friedenssäule mit der bronzenen Viktoria wird 1843 errichtet und gedenkt
dem Sieg der Allianz bei Waterloo über Napoleon.
Seit 1947 heißt das Rondell nun Mehringplatz.


Leipziger Platz / Potsdamer Platz

Diese Plätze liegen im Grenzbereich der Bezirke Mitte und Tiergarten.
Der 160 m x 160 m große Leipziger Platz liegt in Mitte und hat seinen
Namen zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig.
Die Leipziger Strasse verbindet beide Plätze, wobei sich der Leipziger Platz
am westlichen Ende befindet.


Brandenburger Tor / Pariser Platz

Das im Bezirk Mitte stehende Brandenburger Tor ist 62,5 m breit, 11 m tief
und bis zur Spitze der Quadriga 26 m hoch.
Es ist mit seiner Stellung zwischen „Unter den Linden“ und dem Tiergarten,
sehr dominant im Stadtbild. Das Wahrzeichen Berlins hat ursprünglich die
Bedeutung „Tor des Friedens“.
1732 wurde das Tor im Rahmen der Stadterweiterung angelegt. 1789 - 1791
wurde der Platz am Abschluss der Strasse „Unter den Linden“ erbaut.
Es ist das einzig erhaltene der 18 Stadttore der Akzisemauer.


Alexanderplatz

Der Alexanderplatz liegt im Nordosten Berlins.
Die Namensgebung erfolgte anlässlich des Besuches des Zaren Alexander I.
im Jahre 1805. Seinen Ursprung hat der Platz beim strategisch wichtigen
Georgentor, später Oderberger Tor und ab 1701 Königstor.


Berliner Rathaus / Rotes Rathaus

Das Rote Rathaus wurde 1860 bis 1669 erbaut. An der Fassade befinden
sich 36 Tafeln, die „steinerne Chronik Berlins“.
Alle vier Residenzstädte (Berlin, Cölln, Dorotheenstadt und Friedrichswerder)
hatten eigene Rathäuser. Heute gibt es insgesamt 37 Rathäuser im Großraum Berlin.


Zoologischer Garten

Der 30 ha große Zoologische Garten liegt mitten in der westlichen City, im
Bezirk Tiergarten, am Südzipfel des Tiergartens. Es ist einer der
artenreichsten Zoo’s Europas. Zwischen 1841 und 1844 wurde das Gelände
mit seinen Prachtbauten, die der Herkunft der Tiere angepasst war, angelegt.


Kurfürstendamm / Ku’damm

Der Ku’damm ist die 3,5 km lange Seele der City-West. Er reicht vom Breitscheidplatz bis zum Rathenauplatz. Dieser Boulevard genießt Weltruhm.


Reichstagsgebäude

Das Parlamentsgebäude vor dem Brandenburger Tor ist 137 m lang und
97 m breit. Es entstand zwischen 1864 und1871 als Gebäude für den Reichstag.


Tierpark Friedrichsfelde

Dieser Tierpark ist 160 ha groß und befindet sich in Friedrichsfelde, einem
Ortsteil im Bezirk Lichtenberg. Er stellte eine Parallele und auch einen Kontrast
zum Zoologischen Garten in der City-West.
Seit 1954 existiert diese weiträumige Parkanlage, in Form eines Landschaftszoo’s.
Dieser ist der flächenmäßig größte zoologische Garten Europas.


Berliner Mauer

Als Berliner Mauer wird die Gesamtheit der 155 km langen und
durchschnittlich 4 m hohen Sperranlage um West-Berlin verstanden.
Die Mauer zwischen Ost- und West-Berlin war 43,1 km lang. Und die Mauer
zwischen West-Berlin und der DDR war 111,9 km lang. Die Mauer wurde
von der DDR am 13.8.61 errichtet und sie „funktionierte“ 28 Jahre, 2 Monate
und 27 Tage.
Es gab diverse Einrichtungen zur Fluchtverhinderung, wie bspw.: Stolperdrähte, Stacheldrahtverhaue, elektrisch geladene Zäune, Laufgräben, Hoch- und
Unterstände, Bunker und Schützenstellungen, Wachtürme, Sichtblenden,
Unterwassersperren, Panzersperren, Kontrollstreifen, Hundelaufanlagen.
Diese Anlagen waren bis zu 100 m breit.
Fenster und Türen, die direkt an der Sektorengrenze (Wedding / Mitte,
Neukölln / Treptow) lagen, wurden vermauert.
Die Mauer zerschnitt zahlreiche Lebensadern der Stadt.

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